Immer sind es Menschen mit Haltung, die einer architektonischen Idee das nötige Fundament geben: Michaela Wolf und Gerd Bergmeister sind solche Menschen. Als bergmeisterwolf architekten ließen Sie historische Bausubstanz und zeitgenössische Baukunst zu Musik werden. Sie nennen ihr Konzept für das Badhaus „Contrappunto". Kontrapunkt. Nicht jederfrau geht dieser Rhythmus des Gegensätzlichen ins Blut. Aber da Sie ja immer noch hier sind, gehen wir davon aus: Sie werden die Ambiguität aus historisch und kontemporär, aus Weltoffenheit und Geheimniskrämerei äußerst reizvoll finden.
bergmeisterwolf haben einen verschlafenen Teil der Brixner Altstadt aufgeweckt: Sie legten neue Achsen und Durchgänge frei, die jahrzehntelang zugemauert waren. Sie öffneten einen Innenhof, der insgeheim allen gehört. Mit Stufen zum Sitzen und einem Brunnen. Für Konzerte, Lesungen, Begegnungen.
Das Badhaus nutzt jeden Quadratzentimeter im dichten Stadtgefüge: Mehrere niedrige Volumina, ein schlanker Turm, der nach oben verjüngt und sich bewusst von den Fluchtlinien der Bestandsgebäude abhebt. Die Terrassen der niedrigeren Gebäudeteile kleiden sich in Natur. Mit Bäumen und Pflanzen, die ganzjährig farbige Flora ins Urbane bringen.
Wie schön, Sie hängen uns noch an den Lippen. Dann erzählen wir weiter. Von vier Materialien als Grundelemente unseres Designhotels: